Sänger
Hier ein kurzes Interview mit mir selbst, um zuerfahren, was es vielleicht Wichtiges über den Sänger zu erfahren gibt.
Warum singe ich?
Ich singe, da ich kein Instrument kann.
Was geht in meinem Kopf vor?
Höre Musik fast den ganzen Tag und finde es immer total spannend, diese Vorstellung in Musik umzusetzen.
Was ist mein Lieblingsessen?
Ich mag Kartoffelsuppe, aber gerührt und nicht verschüttet.
Was sind meine Vorbilder?
Meine Vorbilder sind oft schon tot oder so alt, dass sie nicht mehr auf der Bühne zu sehen sind, obwohl einige sind noch ganz lebendig. Ich denke da nur an Mick Jagger von den Rolling Stones oder Tom Waits.
Was würde ich gern können?
Zeichnen. Ich zeichne gern Menschen, aber oft werden es Bäume, da diese einfacher zu zeichnen sind. Ich übe noch.
Meine Vorlieben?
Ich mag T-Shirts mit Zahlen auf der Vorderseite, da sie alle Bedeutungen haben, ohne dass diese immer leicht zu erkennen wären oder gar zu erklären.
Ich esse sehr gern Eis.
Leider bin ich da sehr konservativ und bevorzuge Schoko-Vanille.
Wann war der erste Auftritt?
Meinen ersten Auftritt hatte ich mit 4 Jahren. Ich stand auf einem Baumstamm und hatte einen Fön in der Hand und sang Udo Jürgens nach: „Aber bitte mit Sahne“. Das Publikum bestand nur aus meiner Oma, aber ihr gefiel es (verwandtschaftlich bedingt)
Wie entstehen Songs?
Gefühle durch Texte auszudrücken ist nicht leicht. Viele Gedanken sammeln sich über Tage oder sogar Wochen. Irgendwann wandelt sich Quantität in eine neue Qualität und dann kommt endlich ein Text heraus, in dem sich viele wieder erkennen und ich mich auch ausdrücken kann. Jeder Text hat autobiographische Züge - ohne dass alles der Wahrheit entsprechen muss.
Welche Funktion hat ein Frontmann?
Sänger in einer Rockband zu sein, heißt den Rhythmus, die Melodie, den Text und das dazugehörige Gefühl in Einklang und das dann über die Bühnenrampe zu bringen. Ich verstehe mich als Vermittler.
Was bin ich?
Wahrscheinlich ein introvertierter Aussichherausgeher und zugleich ein optimistischer Infragesteller.
Mein bisheriges Lebensmotto:
Nimm die Welt so wie sie ist, aber lasse sie nicht so.

